wylder Virtuelle Events/Virtuelle Welten

Manche nennen es Realitätsflucht. Wir nennen es: eine Erweiterung der Perspektive.
Virtuelle Welten und Events sind als künstlich gestaltete Räume eine Ergänzung zu unserer analogen Lebenswirklichkeit.

Im Bereich Gaming überrascht das natürlich niemanden. Doch jenseits davon sind virtuelle Welten noch weitgehend Neuland, dessen Erkundung erst jetzt im Zuge der Corona-Pandemie an Fahrt aufnimmt. Der Bedarf an Interaktion mit anderen Menschen im digitalen Raum steigt. Und der soll interessant sein, lebendig und „irgendwie“ abbilden, was sonst im realen Leben passiert. Und das funktioniert… genau, mit virtuellen Welten.

Was sind eigentlich Virtuelle Welten?

Wenn wir es jetzt mal von jedem kreativen und ästhetischen Gewand entkleiden und uns die nackten technischen Tatsachen anschauen, ist eine virtuelle Welt oder ein virtuelles Event nichts anderes als eine computergestützte, simulierte Umgebung.

Je nach Ausprägung und Gestaltung kann man sich darin auch mit Avataren alleine oder in Interaktion mit anderen bewegen und kommunizieren. Die Avatare können 3-dimensionale Figuren sein, zwei dimensionale Grafikdarstellungen oder sie können rein textbasiert sein. In sehr aufwendig gestalteten virtuellen Welten können die Avatare auch über Sinnesempfindungen (insbesondere Tastsinn) verfügen.

Neben dem Begriff „virtuelle Welt“ sind auch die Begriffe „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ in diesem Kontext wichtig. Virtuelle Welten und Virtual Reality können in etwa als synonym begriffen werden. Augmented Reality hingegen ist davon abzugrenzen, weil es das Ergänzen der realen, wahrgenommenen Welt um virtuelle Elemente ergänzt. Die reale Welt wird bei Augmented Reality also nicht komplett ausgeblendet, anders als bei Virtual Reality bzw. virtuellen Welten.

Meistens sind virtuelle Welten und virtuelle Events im Gaming-Bereich zu finden. Insbesondere Spiele aus der Kategorie der MMORPGs (Massive Multiplayer Online Role-Playing-Games) sind als virtuelle Welten zu betrachten; aber auch Single Player Games können den Charakter einer virtuellen Welt haben.

Interessant ist für uns natürlich der Einsatz außerhalb der Gaming-Branche, die Übertragung auf neue Kontexte. In der medizinischen Forschung an Universitäten und in freien Forschungszentren wird schon seit einiger Zeit an virtuellen Welten zu therapeutischen Zwecken gearbeitet. Das kann vom virtuellen therapeutischen Schwimmen mit Delfinen bis hin zur Behandlung von Alzheimer-Patienten gehen. Oftmals wird für diese virtuellen Welten aber Filmmaterial aus der realen Welt verwendet; es werden dann also keine „künstlichen“ Räume geschaffen.

Erst in der allerjüngsten Zeit gibt es erste Ansätze, virtuelle Realitäten auf die Eventbranche zu übertragen. Wir sind stolz, mit der Open Digital City (ODC) als Marketing- und Eventstadt einen der ersten Use Cases für eine komplett virtuelle Version von Offline-Messen und Events im Bereich Marketing geschaffen zu haben. Das virtuelle Event der ODC wächst und gedeiht und entwickelt sich stetig weiter. Weil,wie in der richtigen Welt auch in der virtuellen Welt eine Entwicklungsdynamik vorhanden sein muss, wenn Nutzer langfristig davon gefesselt bleiben sollen.

Buzzword "Metaverse" (Metaversum)

Was ist nun bloß dieses Metaversum-Ding, von dem jetzt alle reden? Ganz einfach: Es ist das große (virtuelle) Ganze. Na gut, vielleicht ist das ein bisschen unterkomplex ausgedrückt. Die Summe aller virtuellen Welten, virtuellen Events und Augmented Reality-Settings konstituieren das Metaversum. Ursprünglich war der Begriff „Cyberspace“ für das gebräuchlich, was heute als Metaverse bezeichnet wird. „Cyberspace“ wurde aber mehr und mehr als Synonym für „Internet“ gebraucht. Metaversum meint aber eher die nächste Stufe des Internets, die auf virtuellen Welten basiert. Wer mehr als zwei Quellen zu dem Thema liest, merkt aber schnell, dass der Begriff „Metaversum“ auch einige Unschärfen aufweist und mit leicht verschobenen Bedeutungsnuancen verwendet wird.

Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Cyberpunk-Roman „Snow Crash“ von Neal Stephenson aus dem Jahre 1993. Obwohl vielfach gesagt wird, er hätte die Zukunft mit seinem Buch vorweggenommen, behauptete Stephenson 2017 in einem Interview, er hätte sich das Ganze bloß ausgedacht. Wahrscheinlich – aber trotzdem sehen wir genau das heute (virtuelle) Realität werden!

VR-Brille als Gamechanger für Online-Events

Zugegeben: So richtig viele Menschen nutzen (noch) keine VR-Brillen um virtuelle Welten und Realitäten zu erkunden. Das dürfte sich jedoch bald ändern. Denn die VR-Brille ist das, was das Erlebnis von Inhalten viel realer und damit auch ganz buchstäblich lebendiger macht. Virtuelle Welten wie unsere Messe- und Eventstadt ODC kann man auch ohne VR-Brille ohne weiteres als 3D-Welt besuchen, beispielsweise mobil auf dem Smartphone oder dem Desktop. Unsere Entwickler haben die Darstellung so optimiert, dass sie für möglichst viele verschiedene Nutzergruppen nicht nur möglich, sondern auch angenehm und mit erlebbarem Mehrwert verbunden ist.

Insbesondere in der Übergangszeit, in das Sich-Bewegen in virtuellen Welten und das Nutzen von VR-Brille noch nicht für alle selbstverständlich geworden ist, ist das Denken in alternativen Nutzungsszenarien wichtig.

Langfristig ist aber klar: Virtual Reality ist eine Technik, die davon lebt, dass sie eben Realität suggeriert. Von daher gehen wir davon aus, dass mittelfristig VR-Brillen das Hauptzugangsmedium sein werden. Das wird die Gestaltung von virtuellen Welten selbst sowie von Objekten und anderen Features für die Virtual Reality noch einmal verändern und sicherlich dem angleichen, wie es aktuell schon im Gaming zu sehen ist.

Virtuelle Event-Konferenzen

Sie schießen – scheinbar – wie Pilze aus dem Boden: die virtuellen Konferenzen. Meistens handelt es sich dabei aber um wenig mehr als Webinare auf einer mit umfangreicheren Funktionen ausgestatteten Plattform. Das ist gut – weil diese Technik in einer Zeit, in der sonst vieles gar nicht hätte stattfinden können, möglich gemacht hat, dass wenigstens ein Minimum von „Konferenz-Feeling“ aufkam.

Jetzt aber ist es Zeit, einen Schritt weiterzugehen. Das Gefühl aus der realen Welt noch mehr auch in der virtuellen Welt erlebbar zu machen. Virtuelle Konferenzen und virtuelle Events von morgen sehen anders aus.

Sie finden in einem eigens dafür gestalteten Erlebnisraum statt, in dem man – wie in der richtigen Welt – im Vorbeigehen Dinge entdecken, Kontakt aufnehmen, sich unterhalten lassen, sich aber natürlich auch weiterbilden kann.

In unserer Open Digital City (ODC) haben wir genau das getan. Das Format der virtuellen Konferenz ist eingebettet in die virtuelle Messe- und Eventstadt. Im Zentrum dieser Stadt ist der ODC Campus. Der Campus ist ein Marketing-Lernzentrum, das an 365 Tagen im Jahr offensteht und es ermöglicht, Vorträge in unserer virtuellen Stadt anzuschauen.

Die ODC ist nur ein Beispiel. Natürlich kann man Konferenzen in virtuellen Welten und Räumen auch ganz anders gestalten – die Technologien machen fast alles möglich, was du dir für deine Konferenz wünschst. Neugierig? Meld dich doch mal bei uns!

Virtuelle Event-Messen

Messen sind Allround-Erlebnisse. Darum brauchen sie ein Allround-Setting. Bislang war das kaum möglich; es war auch nicht gefragt, da in Vor-Corona-Zeiten Messen eben Offline-Events waren. Ende der Geschichte. Jetzt aber erkennen immer mehr Veranstalter, dass die Zukunft in einem Mix aus virtueller und real gelebter Wirklichkeit besteht. Willkommen in der neuen virtuellen Event-Welt!

Mit der Open Digital City (ODC) haben wir unseren eigenen Use Case für eine Kombination aus virtueller Messe und virtueller Konferenz gebaut. Die ODC ist eine Marketing- & Eventstadt im Jahre 1 n.Co. – nach Corona. Die Nutzer schlendern durch die Straßen der Stadt und erkunden Stores, sehen riesige Werbebanner an Hochhäusern hängen, bilden sich im ODC Campus weiter und bekommen unterwegs noch jede Menge Kleinigkeiten geboten, die überraschen, unterhalten und informieren. Für die ODC haben wir jeden einzelnen Punkt der „alten Welt“ und dem uns bekannten Messe- und Konferenzerleben neu gedacht und in eine virtuelle Welt übertragen.

Schau doch mal rein in die ODC, wenn du wissen willst, wie eine virtuelle Event-Messe aussehen kann. Hast Du eine eigene Messe, die du in den virtuellen Raum übertragen möchtest? Oder du möchtest einfach ein neues, rein digitales Messe-Event kreieren?

Dann sprich mit uns, wir sind für wylde Ideen zu haben.

Virtuelle Ausstellung & virtueller Showroom

Du wünschst dir einen virtuellen Showroom für deine Produkte, der deinen Kunden das Produkt in ansprechendem Setting zeigt? Klar, da kannst du jetzt einen Onlineshop bauen. Du kannst auch einen schicken Instagram-Account pflegen. Klar. Aber mit einem virtuellen Showroom kannst du deine Kunden einfach eintreten lassen in deine Produktwelt und sie erlebbar machen. Ohne viele Worte und Gedöns.

Natürlich funktioniert das auch für Kunst und Kultur. Große Museen, beispielsweise das British Museum in London oder das Rijksmuseum in Amsterdam, kann man schon jetzt in einem virtuellen Rundgang erleben. Grundlage sind 360° Bilder, die aneinandergesetzt die jeweiligen Museen mit ihren Ausstellungsräumen virtuell zugänglich machen. Wie bei einer 360° Wohnungsbesichtigung, nur halt in groß.

Was aber, wenn du leider kein eigenes Museum hast? Do it yourself! Du baust dir einfach dein eigenes virtuelles Museum. In virtuellen Ausstellungen kannst du Kunstprojekte vorstellen, ohne reale Räume zu besitzen.

Gerade, wenn Besucher eine VR-Brille nutzen, erleben sie deine virtuelle Ausstellung oder deinen virtuellen Showroom fast wie eine Ausstellung bzw. ein Ladengeschäft im realen Raum. Ideal, um deine Produkte im virtuellen Raum zu präsentieren und zum Verkauf anzubieten. So erreichst du visuell erlebbar das gesamte Metaverse. Mehr Sichtbarkeit für Kunst & Kultur geht gar nicht.

In unserem eigenen Use Case für virtuelle Welten, der ODC, gibt’s es die Culture Hoods zu entdecken, in denen du dir einen Eindruck davon verschaffen kannst, wie künstlerische Inhalte und soziale Projekte in einer virtuellen Ausstellung oder einem virtuellen Showroom wirken können. Das ist natürlich auch übertragbar auf jeden Showroom mit Produkten. Schau doch mal rein in die Open Digital City, um dich für deinen Showroom inspirieren zu lassen!

Space_Punk_superstar

Darf’s ein bisschen wylder sein?

Virtuelle Welten gehört die Zukunft. Das gilt für Business wie für Kultur. Auch für dich. Du brauchst für dein Business eine virtuelle Welt, die nicht bloß ein Nice-to-have am Rande ist. Du willst was richtig Cooles, das deine Kunden so umhaut, dass sie gar nicht mehr zurückwollen in die Realität. Komm zu uns. Wir machen einfach wyldere Sachen.

Wie, was wylder?

Ja, genau das!
wir sind da, wylda noch mehr muss.
mehr „zucker“, mehr „fett“, mehr „derbe“.